Hannes der Musikus

Ich nenne meine Arbeit MusikClowning. Es ist eine Mischung aus Musik und Humor, wobei die Musik im Zentrum steht. Ich bin ein Musiker, der im Clownsgewand daher kommt.

Bevorzugt besuche ich Senioreneinrichtungen und trage dort Volkslieder, alte Schlager und Plattdeutsche Lieder vor. Dazu begleite ich mich auf der Gitarre bzw. auf dem Akkordeon. Die Musik wird situativ durch humorvolle Einlagen durch und –unterbrochen bzw. ergänzt.

Durch die Musik erreiche ich sehr schnell die Herzen und Seelen der Menschen, gerade bei Demenzerkrankten, die auf kognitivem Wege nicht mehr oder nur sehr schwer zu erreichen sind. Die Musik schafft Gemeinsamkeit, und sorgt für ein gesundes zwischenmenschliches Klima, indem Dinge wie Lachen, Humor wie auch Traurigkeit möglich sind.

Meine humorvolle Art, Musik vorzutragen, macht meine Arbeit so besonders.
Der Humor schafft Abstand zu allen Unwägbarkeiten, die ein Mensch im Laufe seines Lebens erlebt. Mein Blick als Clown ist nicht Leid oder –konfliktorientiert, sondern ist auf Heiterkeit und Frohsinn gerichtet. Ich sorge durch meine musikalischen Vorträge für ansteckende Gesundheit.

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Ich gehe nicht mit einem fertigen Programm in die Einrichtungen, sondern mit einer speziellen inneren Haltung: Als Musikus verkörpere ich z.B. die Einstellung „Ich habe Sonne im Herzen, für mich ist heute der schönste Tag in meinem Leben“.

Ich transportiere Inhalte und Botschaften wie Annahme, Lebensfreude, Heiterkeit und Humor. So begegne ich dann den Menschen, die dort leben und arbeiten. In diesem Sinne ist meine Arbeit als Arbeit am Menschen zu betrachten.

Darum mache ich keine Auftritte im herkömmlichen Sinne, bei denen die Gesamtheit der Bewohner wie ein Publikum in einem Saal zusammenkommt. Ich komme eher als Besucher, vorzugsweise kontinuierlich einmal in der Woche, weil eine Grundlage dieser Arbeit Regelmäßigkeit und Zuverlässigkeit ist.

Oft ist es eine Arbeit, die nicht nur in Gruppen, sondern auch in Einzelbeziehungen stattfindet. Ich bewege mich frei im ganzen Haus, besuche die Bewohner einzeln in ihren Zimmern oder dort, wo sie sich in den Gemeinschaftsräumen oder in kleinen Gruppen aufhalten.

Dies geschieht natürlich immer in Absprache mit dem zuständigen Pflegepersonal und den ZimmerbewohnerInnen.

Für mich hat es sich als hilfreich und sinnvoll erwiesen, vor dem Auftreten als Musikus in „Zivil“ auf die Stationen zu gehen um mich mit dem zuständigen Pflegepersonal abzusprechen.
Bei diesen Besprechungen sind für mich folgende Dinge zu berücksichtigen:


- Wo ist es wünschenswert hinzugehen?
- Welcher Bewohner braucht heute Ruhe?
- Wo sind eher „stillere Töne“ angesagt?
- Wie geht es einzelnen Bewohnern im Moment?
- Ich erfahre, wenn nötig, etwas über den biographischen Hintergrund einzelner HeimbewohnerInnen.

Zu meiner Person:

Ich bin

• seit 30 Jahren Musiker
• Mitglied in der Gema
• Mitglied in der Künstlersozialkasse
• Staatlich anerkannter Clown
• Staatlich anerkannter Erzieher

 

 

Kontakt

Landhaus an der Linnau

An der Linnau 2

24997 Wanderup

04606 94 37 40

info@landhaus-wanderup.de

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